Das Grüne Haus

„Das  Grüne Haus“ – Vertikales Gärtnern

Perspektive

Projektidee

Auf der Fläche des Stadtackers werden in vielfältiger Weise Konzepte des urbanen Gärtnerns ausprobiert. Dabei stehen ökologische Aspekte, Ressourcenschonung, etc. im Vordergrund. Die Besucher des Tempelhofer Feldes sollen angeregt werden und beispielsweise Gemüse und Kräuter selbst probieren.

Das Konzept des „vertical gardening“ ist eine Methode, bei beengten Platzverhältnissen in der Stadt (z.B. in einem Hinterhof) als Selbstversorger Gemüse anbauen zu können. Dies soll hier in experimenteller Weise anhand eines kleinen Hauses demonstriert werden.

Das kleine Haus basiert auf einer Holzskelettkonstruktion, die mit OSB-Spanplatten beplankt wird. Hierüber wird eine wasserdichte Folie gelegt, über die wiederum sogenannte „Growbags“ gehängt werden, in die die Pflanzen, z.B. Gemüse, eingesetzt werden. Die Bewässerung erfolgt mittels Tropfschläuchen.

Die Idee wurde teilweise von dem mit einem Nachhaltigkeitsaward ausgezeichneten „Eat House“ aus Holland übernommen, das jedoch größer ist und innen nicht „bewohnbar“ ist.

Das „Grüne Haus“ soll mindestens demontierbar, besser aber fahrbar sein – dies könnte mit Schwerlastrollen geschehen (die jedoch kostspielig sind).

Innen könnte es ein Spielhaus für Kinder sein, oder, versehen mit Türen und Fenstern, anderweitig genutzt werden.

Überschlägige Kostenberechnungen bewegen sich zwischen ca. 500 Euro (minimale Dreiecksform) und 1000 Euro (Haus 2,00m x 2,50m x 4,00 m mit Rollen und Öffnungen mit transparenten Plexiglasscheiben geschlossen.

Hersteller als Sponsoren zu gewinnen, erscheint möglich – insbesondere was die Growbags betrifft – da das Tempelhofer Feld eine große Öffentlichkeitswirkung verspricht. Allerdings sollte der knappe Zeitrahmen in Betracht gezogen werden, der bis zum Winter noch zur Verfügung steht.

Berlin, 17. 09. 2012

Joachim Marquardt
Projektleitung  „Das Grüne Haus“